Am Ende fehlt die Kraft

Die Bezirksliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen mussten am vergangenen Wochenende die zweite Niederlage im zweiten Spiel der neuen Saison hinnehmen. Bei der TSG Schnaitheim unterlag die Mannschaft von Trainer Schraml mit 35:28.
KuGi reiste mit großen Personalproblemen an. Nachdem sich pünktlich zu Saisonbeginn Dubrowitsch, Kautzmann und Baumgartner im Training verletzten und langfristig ausfallen, musste die SG kurzfristig noch auf Becker und Franzisi verzichten. Die dünne Personaldecke führte dazu, dass Routinier Boris Ambrosch mitreiste und bei Bedarf für Entlastung sorgen sollte.
Aller Sorgen zum Trotz begann die Sieben von Trainer Schraml engagiert, markierte durch Priester das erste Tor der Partie und zeigte sich von Beginn an motiviert und entschlossen, die ersten Punkte der Saison zu holen. Die Anfangsphase verlief sehr ausgeglichen, bis zum 9:9 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Ab der 15. Spielminute konnten die Gastgeber dann eine erste kleine Schwächephase der SG nutzen, um auf 13:10 davonzuziehen. Scibik markierte kurz vor der Pause das 15:14 und stellte den Anschluss her, bevor Schnaitheim mit einem Doppelschlag noch auf 17:14 erhöhen konnte und damit den alten Abstand zur Halbzeit wiederherstellte.
Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischte wieder die SG. Ein Doppelschlag von Priester und dem inzwischen eingewechselten Ambrosch sorgten für den Anschluss, bevor der starke Freichel beim 19:19 den Anschluss erzielte. Doch die Gastgeber hielten dagegen, nutzten immer wieder die Schwächen der SG und kamen durch einfache Rückraumwürfe zu oft zu Torerfolgen. Über 22:20 setzte sich Schnaitheim so ab. Das 26:24 durch Haas (48.) war das letzte Aufbäumen der SG, danach konnte Schnaitheim den Sack voll zumachen und über das 31:25 schließlich zum Endstand von 35:27 erhöhen.
Gemessen am Spielverlauf war der Sieg für die Gastgeber verdient, trotzdem fällt er nach hartem Kampf der SG vielleicht einige Tore zu hoch aus. Dir kommende Partie steht dann am 16.10 beim Heidenheimer SB an.