Abschiedstournee – finaler Akt

Die Landesliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen bestreiten am kommenden Wochenende ihr vorerst letztes Spiel in der Handball-Landesliga. Zu Gast ist der VfL Kirchheim, Anspiel in der Ankenhalle in Kuchen ist am Sonntagabend um 17 Uhr.

Mit dem VfL Kirchheim ist der aktuelle tabellenachte zu Gast bei der SG. Vergangene Woche bezwang der Aufsteiger überraschend den TV Altenstadt vor heimischem Publikum mit 27:23 und mischte damit das Rennen um die Meisterschaft nochmal ordentlich auf. Mit 25:25 Punkten steht die Mannschaft im gesicherten Tabellenmittelfeld und kann im Optimalfall noch einen Rang nach oben gutmachen.

Das Hinspiel in Kirchheim endete mit einem deutlichen Sieg für die Gastgeber, nachdem die SG lange Zeit nicht auf Betriebstemperatur kam und insbesondere mit dem Harzverbot große Probleme hatte.

Am unteren Ende der Tabelle steht derzeit die SG Kuchen-Gingen, die trotz zwei Siegen aus den vergangenen zwei Partien nun den schweren Gang in die Bezirksliga antreten muss. Im letzten Spiel auf Verbandsebene soll daher ein versöhnlicher Abschluss mit allen Fans gefeiert werden, die in dieser Saison oft genug mit der Mannschaft Rückschläge und Niederlagen hinnehmen mussten. Im Rahmen der Partie sollen auch alle Spieler verabschiedet werden, die in der kommenden Saison das SG-Trikot nicht mehr tragen werden. Die Abgänge sind dabei längst bekannt: Moritz Mayer und Felix Däumling schließen sich der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf an, Moritz Lächler zieht es in die Oberliga nach Söflingen. Auch Tim Kühn wird die SG nach Abschluss seines Lehramtstudiums berufsbedingt verlassen müssen.

Unter dem Strich beendet die SG am kommenden Wochenende eine in vielen Aspekten enttäuschende Saison und steht in der Bezirksliga vor einem Neuaufbau. Trotzdem soll auch im letzten Spiel in bestehender Konstellation noch einmal alles aufgeboten werden. Mit einem Sieg soll die Möglichkeit genutzt werden, in der Tabelle noch einen Rang zu klettern und die RAMS Ravensburg als Mitabsteiger hinter sich zu lassen. Vor allem aber will die Mannschaft eines umsetzen, was in dieser Saison aufgrund der vielen Niederlagen leider viel zu kurz kam: Spaß am Handball haben.